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Funkenflug

Juli 2017, Nummer 7:

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Funkenflug
Psychologie im Alter - Gedanken, Geschichten und Gespräche
Juli 2017, Nr. 7

Miteinander, Dankbarkeit und Freude

Wie jedes Jahr im Frühling lud auch heuer die Gesundheitsschmiede Tirol zu einem gemeinsamen Essen ein, dem Schlipfkrapfenfest, um Mitarbeiter_innen und unterstützenden Menschen zu danken, langjährige Bekanntschaften zu pflegen, Verstorbenen zu gedenken, neue Menschen kennenzulernen
und einen kurzen Jahresrückblick zu halten.
Der Dinnerclub bietet sowohl atmosphärisch als auch organisatorisch ideale Rahmenbedingungen für unser geselliges Beisammensein, was wir sehr schätzen. Ein Gefühl der Dankbarkeit, der Freude und des Miteinander erfüllt uns jedes Jahr bei diesem Fest. Danke an alle, die gekommen sind! Wir freuen uns sehr darüber, dass ihr dabei wart und mit uns gefeiert habt – und wir freuen uns bereits darauf, euch nächstes Jahr beim Schlipfkrapfenfest (wieder) zu sehen, zu dem ihr schon mal herzlich eingeladen seid! (Termin folgt.)

 

Sicherheit und Halt, von Manuela Zeidler

Vor ca. zwei Jahren lernte ich Frau C kennen. Damals hatte sie schon mehrere stationäre psychiatrische Aufenthalte hinter sich und eine ambulante Betreuung bereits abgebrochen. Sie lebte noch zuhause, hatte jedoch aufgrund ihrer erhöhten Unruhe und ihrer häufigen Angstzustände erhebliche Probleme in der Alltagsbewältigung.  
Dies äußerte sich beispielsweise darin, dass sie ihre Angehörigen häufig anrief und zwanghaft Tätigkeiten kontrollierte, deren Unterlassung ihre Sicherheit gefährden könnte – das Abschließen von Türen etwa oder das Abschalten des Herdes. Außerdem machte ihr Schlafmangel zu schaffen, bis dieser medikamentös gut behandelt wurde.  
Kurz nach unserem Kennenlernen durchlitt sie eine schwere Krise. Ihr Mann, der schon lange im Pflegeheim war, verstarb ziemlich plötzlich. Sie konnte sich seinen Tod nicht erklären, wo er doch noch so viel Lebenswillen gehabt hatte. Allerdings war sie froh, dass er nicht stark leiden hatte müssen.
Der Verlust ihres Mannes machte Frau C immer wieder sehr zu schaffen. Sie war sehr froh über meine Unterstützung. Ich konnte ihr bei ihrer Orientierung helfen, indem ich ihr Zusammenhänge von Trauer und Trauerprozessen erklärte, was für sie sehr wichtig war. So konnte sie sich beruhigen und in ihrem Zustand Anzeichen von Trauerbewältigung erkennen. -
Bitte lesen Sie hier weiter.

 

April 2017, Nummer 6:

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Dezember 2016, Nummer 5:

Newsletter Funkenflug 5.pdf

 

September 2016, Nummer 4:

Newsletter Funkenflug 4.pdf

 

Juni 2016, Nummer 3:

Newsletter Funkenflug 3.pdf

 

Februar 2016, Nummer 2:

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November 2015, Nummer 1:

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